Flusskreuzfahrten Frankfurt

Frankfurt liegt auf beiden Seiten des Untermains südöstlich des Taunus in Südwestdeutschland. Der Domhügel im Zentrum des heutigen Frankfurt war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, auch ein römisches Militärlager wird dort vermutet. Die Siedlung auf dem Domhügel wird 794 unter der Bezeichnung Franconofurd erstmals urkundlich erwähnt und bedeutet Furt der Franken, eine Felsbarriere im Untergrund des Mains. Die Franken übernahmen die Herrschaft über das Untermaingebiet von den Alemannen. Ab 1356 war Frankfurt ständige Wahlstadt der römischen Könige, seit 1147 hatten die meisten Königswahlen dort stattgefunden. Ab 1562 wurde der Kaiser auch in Frankfurt gekrönt, als letzter 1792 der Habsburger Franz II. Die Wahl- und Krönungsstätte war der Kaiserdom St. Bartholomäus. Der Königsweg führte als Prozessionsstrecke eines neu gekrönten Kaisers zum gotischen Rathaus („Römer“), das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. In der Frankfurter Altstadt befinden sich eben diese wichtigen Gebäude, heute als drei der Hauptsehenswürdigkeiten Frankfurts. Die Altstadt Frankfurts ist vor allem durch den 2. Weltkrieg stark zerstört worden. Heute ist das Stadtbild mehrheitlich von moderner Architektur und Wolkenkratzern bestimmt, die die vor allem Frankfurts Bedeutung in Wirtschaft und als Verkehrsknotenpunkt unterstreicht, doch es sind auch Bezirke aus der Gründerzeit erhalten. Der Frankfurter Stadtwald ist einer der größten Stadtwälder Deutschlands.

 

 

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