Flusskreuzfahrten Duisburg

Duisburg liegt an der Ruhrmündung und dem Ausgangspunkt des historischen Hellwegs. Abgeleitet wird die Ortsbezeichnung vom germanischen „dheus“ („feuchtes Gebiet“ oder „Überschwemmungsgebiet“), also „befestigter Ort im Überschwemmungsgebiet“ oder vom altdeutschen „duis“ = Hügel und somit „Burg auf dem Hügel“. Eine feste Besiedlung des hochwassergeschützten „Burgplatz“ ist durch archäologische Ausgrabungen bereits im 1. Jh. n. Chr. belegt. Auch die Römer sicherten hier den Rheinübergang und die Ruhrmündung, die den Legionen als Brückenkopf diente. Die strategische Lage der 883 erstmals urkundlich erwähnten Stadt verhalf ihr zum Aufstieg zu einem urbanen Handelszentrum im Mittelalter, verlor jedoch schon im 13. Jh. an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung, da der Verlauf des Rheins sich änderte. Erst im 19. Jh. stieg Duisburg aufgrund der Nähe zu den Kohlelagerstätten im Ruhrgebiet zu einem bedeutenden Industriestandort auf. Doch das Image der Stadt wandelt sich zugunsten kultureller Einrichtungen und –veranstaltungen: Die Kulturzentrale HundertMeister oder das Lehmbruck-Museum mit Werken des in Duisburg geborenen Künstlers Wilhelm Lehmbruck (1881–1919). Es liegt am Kant-Park, einem öffentlichen Skulpturenpark mit mittlerweile mehr als 40 Plastiken wie die kolossale Skulptur David des deutschen Künstlers Hans-Peter Feldmann. Duisburgs ältestes Wohngebäude, das Dreigiebelhaus, wurde 1536 erbaut, ist heute ein Restaurant und bietet auch Wohnateliers für junge Künstler (Wilhelm-Lehmbruck-Stipendiaten). In der Innenstadt steht ein Kunstwerk von Niki de Saint Phalle: Der „Lebensretter-Brunnen“ gilt mittlerweile als Wahrzeichen der Stadt.

 

 


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