Flusskreuzfahrten Cochem

Cochem liegt an der Mosel, wo der Kraklebach, der Ebernacher Bach, der Sehlerbach, der Falzbach, der Märtscheltbach und der Endertbach in den Fluß mündet. Die Geschichte Cochems reicht zurück in die Zeit der Kelten und Römer. Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 886 unter dem Namen Villa cuchema und die Erwähnung der Reichsburg Cochem im Jahre 1130. Die Winneburg wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Nachdem Cochem 1294 unter König Adolf von Nassau an das Erzbistum Trier verpfändet worden war, blieb es bis zur französischen Besetzung 1794 kurtrierisches Territorium. 1689 sprengten die Truppen Ludwigs XIV. zunächst die Winneburg und eroberten danach Stadt und Burg Cochem, dabei wurde die Burg zerstört. 1868 wurde sie von dem Berliner Kaufmann Louis Fréderic Jacques Ravené für 300 Goldmark gekauft und im neugotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Seit 1978 ist sie im Besitz der Stadt Cochem und steht heute unter der Verwaltung der Reichsburg GmbH. Die Winneburg hingegen blieb Ruine. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Cochemer Altstadt zerstört. Dennoch sind sehenswerte historische Gebäude erhalten wie das Rathaus, das alte Stadttor Enderttor und das Balduinstor als Teil der Stadtmauer, die Pfarrkirche Sankt Martin und die historische Senfmühle. Auf dem Pinnerkreuz, das man mit einer Sesselbahn erreicht, gewinnt man einen herrlichen Ausblick über Cochem und die Reichsburg.

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