Flusskreuzfahrten Chalon-sur-Saône

Auf Flusskreuzfahrt das Burgund in Chalon-sur-Saône kennenlernen

Chalon-sur-Saône liegt an der Saône und bildet gleichzeitig den Endhafen des Canal du Centre. Mit etwa 45.000 Einwohnern ist Chalon-sur-Saône die zweitgrößte Stadt im Burgund, und ihr Hafen ist noch heute eine wichtige Verladestation für Getreide und Wein der Region. Das Burgund ist ein wichtiges Weinbaugebiet; westlich der Stadt erstreckt sich die Region Côte Chalonnaise. Eine malerische Altstadt mit imposanter Kathedrale ist Anziehungspunkt der Besucher. So ist Chalon ein beliebtes Ausflugsziel auf Saône-Flusskreuzfahrten.

Geschichte: von Cabillonum zu Chalon-sur-Saône

Schon um 300 v. Chr. gab es in dieser Lage eine gallorömische Stadt mit dem Namen Cabillonum. Cäsar ließ im Jahr 52 v. Chr. im Zuge der Gallischen Kriege eine Garnison gründen. Nach Untergang des Römischen Reiches und Zerstörungen in der Zeit der Völkerwanderung wurde Chalon Ende des 5. Jahrhunderts n. Chr. burgundisch und blieb es mit wenigen Unterbrechungen bis zum Ende der Dynastie. Als Residenz des Burgundischen Hofes war sie eine der wichtigsten Städte Galliens. Ebenfalls im 5. Jahrhundert erhielt Chalon einen Bischofsitz, den sie 1801 infolge der Französischen Revolution verlor. Berühmtester Sohn von Chalon ist wohl Joseph Nicéphore Nièpce, dem man die Erfindung der Fotografie (damals noch Heliofotografie) zuspricht. Seine erste Aufnahme entstand 1826.

Landausflug: auf Flusskreuzfahrten Chalon-sur-Saône entdecken

Chalons-sur-Saône Flair: Städtisches Burgund von seiner schönsten Seite

Top 3 Sehenswürdigkeiten

  • Platz Saint-Vincent mit Kathedrale
  • Kirche St. Pierre
  • Altes Krankenhaus auf der Saône-Insel

Faktencheck Chalon-sur-Saône

  • Altstadt: schöne Fachwerkhäuser rund um den Platz Saint-Vincent
  • Beste Aussicht: Blick vom Turm du Doyenné
  • Kultur: Fotografie-Museum
  • Genuss: Regionale Weine aus dem Anbaugebiet Côte Chalonnaise
  • Währung: Euro

Bleibende Eindrücke: die Heimatstadt der Fotografie

Der wunderschöne Platz Saint-Vincent im Zentrum der Altstadt von Chalon-sur-Saône ist der perfekte Startpunkt für Erkundungstouren. Inmitten von malerischen Fachwerkhäusern thront die Kathedrale St. Vincent an der Place Saint-Vincent, die trotz neoklassizistischer Außenfassade aus dem 19. Jahrhundert zu weiten Teilen aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammt. Ihr Baubeginn lässt sich anhand einiger Elemente sogar bis ins 8. Jahrhundert zurückdatieren. Die Gassen des historischen Stadtkerns laden zum gemütlichen Schlendern, Bummeln oder Verweilen in einem der gemütlichen Cafés oder Weinlokale ein. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gläschen Chardonnay oder Pinot Noir aus dem regionalen Weinbaugebiet Côte Chalonnaise? Eine weitere Sehenswürdigkeit der Altstadt ist die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammende Kirche St. Pierre sowie das gegenüberliegende „Musée Vivant-Denon“ mit archäologischen Sammlungen aus der Römerzeit sowie der Zeit der Merowinger.

Wiege der heute selbstverständlichen Fotografie

Für alle Kreuzfahrt-Freunde, die nie ohne ihre Spiegelreflexkamera auf Reisen gehen, bietet Chalon ein besonders interessantes Museum, das „Musée Nicéphore-Niépce“ am Quai des Messageries. Es ist, wie der Name schon verrät, dem bekanntesten Bürger der Stadt gewidmet und zeigt, dass der Weg von der ersten Heliografie bis zur heutigen Digitalaufnahme sehr lang ist. Originalkameras aus dem 19. Jahrhundert und andere optische Gegenstände bringen Ihnen die Anfänge der Fotografie näher. Nur ein paar Meter weiter befindet sich die Saône-Insel Saint-Laurent mit dem Turm du Doyenné aus dem 15. Jahrhundert, von dem aus Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt genießen können. Ebenfalls auf der Insel liegt das Hospital mit ursprünglichen Glasfenstern aus dem 16. Jahrhundert, in dem an Medizingeschichte Interessierte eine alte Apotheke besichtigen können, bevor es zurück auf das Flusskreuzfahrtschiff auf der Saône geht.

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