Flusskreuzfahrten Brüssel

Brüssel, die Hauptstadt Belgiens, ist eingebettet im Brüsseler Becken zwischen dem Flandrischen Tiefland und dem Brabanter Plateau. Der Ortsname Brüssel leitet sich ab von den Wortbestandteilen bruk und sel(la) zusammen, altniederländisch bruoc / neuniederländisch: broek („Sumpf“, das „Bruch“) erklärt oder mit brug („Brücke“) und altniederländisch sella („Sitz“, „Wohnort“) oder verweist auf den Fluss Senne. Die Geschichte beginnt einer Legende nach durch die Stiftung einer Kirche im 7. Jh. durch den heiligen Goorik an der Stelle der heutigen Stiftskirche. Karl von Niederlothringen errichtete eine Burg auf einer Insel im Flüsschen Senne und die Sankt-Gudula-Kapelle auf dem Treurenberg. Diese Bauten gelten als Ursprung der Stadt. Im 15. Jh. erlebte Brüssel als Hauptstadt von Brabant eine Blütezeit, in der die Zunfthäuser am Markt und das Rathaus entstanden und sich Künstler wie Pieter Brueghel der Ältere niederließen. Von wechselnden Herrschaftsverhältnissen und Protestantenverfolgung geprägt, nahm die Stadt erst durch die Industrialisierung im 19. Jh. wieder einen Aufschwung und es entstanden neue Gebäude wie der Justizpalast, der Königspalast auf dem Mont des Arts (Fertigstellung 1903), der Triumphbogen (Fertigstellung 1905), und Jugendstilbauten. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind der Grand Place, seit 1988 in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht, mit dem gotischen Rathaus im alten Zentrum, die Kathedrale Saint Michel sowie das Atomium in Laeken, das vom Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958 zum Wahrzeichen der Stadt wurde.

 

 


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