Flusskreuzfahrten Bad Schandau

Bad Schandau im Elbsandsteingebirge ist urkundlich für das Jahr 1430 zu belegen. Der Ort entwickelte sich als wichtiger Ort auf dem Handelsweg zwischen Meißen und Böhmen vom 16. bis 18. Jh. zu einem wichtigen Umschlagplatz des Elbhandels. Im 19. Jh. verlor die Stadt mit dem Aufkommen moderner Verkehrsmittel und der Industrialisierung die Bedeutung für Handel und Handwerk. Gleichzeitig wuchs die Bedeutung des allmählich entstehenden Fremdenverkehrs, den die malerische Lage Bad Schandaus anzog. Die Felsenwelt des Elbsandsteingebirges wurde en vogue in der gebildeten Bürgerschicht, die immer zahlreicher anreiste. Von einem Schweizer Maler, der die urwüchsige Schönheit des Ortes mit seiner Heimat verglich, wurde der Begriff “Sächsische Schweiz” für diese Landschaft geprägt. 1920 erhielt Schandau den Titel „Bad“ wegen seiner schon seit langem zur Kur genutzten eisenhaltigen Quelle. Einen Besuch wert sind unbedingt der Markt als städtebaulicher Höhepunkt, der großzügige Kurpark, die historische, 2,6 km lange Elbpromenade und die spätgotische St. Johannis Kirche, deren zweigeschossiger Renaissance-Altar aus einem Sandsteinblock gearbeitet und ursprünglich für die Dresdener Kreuzkirche gedacht war.

 

 


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