Inkl. Flug & Ausflügen!

MS President VIII

13 Tage Yangtze mit Shanghai und Peking ab Yichang/ bis Chongqing im Frühling, Sommer & Herbst 2017


Zusatzkabinen auf Grund großer Nachfrage
Für alle Termine dieses sehr beliebten Angebots konnten wir bei der Reederei zusätzliche Kabinen einkaufen.


Reiseverlauf

Anreise von verschiedenen Abreiseorten
Tag 1   Shanghai (China) Transfer Hotel
Tag 2   Shanghai (China) Hotelaufenthalt
Tag 3   Shanghai (China) Hotelaufenthalt
Tag 4   Shanghai (China) Zugfahrt nach Yichang
Tag 4   HafenYichang (China)
Der Besuch der 4-Millionen-Stadt Yichang in der Provinz Hubei steht ganz unter dem Zeichen der spektakulären „Drei Schluchten“. Zwischen dem Ober- und Mittellauf des Yangtze gelegen, erstreckt sich nahe Yichang in Sandouping der mächtige Drei-Schluchten-Staudamm, der zugleich auch die Hauptsehenswürdigkeit für die Besucher der Stadt ist. 2.309 Meter lang und 185 Meter hoch, ist er der größte Staudamm der Welt und dient für den Oberlauf des Yangtze als Talsperre. In Richtung Osten schließt sich nach dem Stopp in Yichang die längste der „Drei Schluchten“ Xiling an, die mit ihren spektakulären Felsformationen auf 66 Kilometern Länge zu den Höhepunkten der Kreuzfahrt zählt.

Die Geschichte der heutigen Stadt lässt sich unter ihrem alten Namen Yiling bis in das Jahr 278 v. Chr. zurückverfolgen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts öffnete sich die Stadt für westliche Besucher und gleichzeitig für den Handel mit Großbritannien. Heute ist Yichang ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, Chinas Wasser- und Stromenergiezentrum sowie Wissenschaftsstandort. Die im Jahr 2002 gegründete Drei-Schluchten-Universität hat 20.400 Studenten. Yichang gilt als Wiege der alten Ba- und Chu-Kultur. Zu seinen historischen Kulturdenkmälern und Stätten aus den verschiedenen chinesischen Kaiser-Dynastien zählen z. B. der Tempel für Quyuan, der im 3. Jahrhundert v. Chr. lebte, ein hoher Minister und wichtiger Dichter der Chu-Zeit. Das auch Qingliegong-Ahnentempel genannte Bauwerk wurde im Jahr 820 n. Chr. errichtet. Neben kulturellen besitzt Yichang auch landschaftliche Sehenswürdigkeiten: 10 Kilometer nordwestlich der Stadt befindet sich die malerische Sanyou-Höhle, die der Legende nach die berühmtesten Dichter der Tang-Dynastie, Bai Juyi, Bai Xingjian und Yuan Zhen, zu den bekanntesten Gedichten Chinas inspirierte.

Nahe Yichangs befindet sich das Landschaftsgebiet Sanxia Renjia in der Xiling-Schlucht, in der sich Besucher auf die Spuren der Kultur und des Lebens des legendären Ba-Volks begeben können. Hier befindet sich auf einem Berg inmitten der malerischen Schluchtenlandschaft ein Dorf des Ba-Volkes sowie der Palast der Ba-Könige.

Tag 5Abfahrt   06:00Yichang (China)
Der Besuch der 4-Millionen-Stadt Yichang in der Provinz Hubei steht ganz unter dem Zeichen der spektakulären „Drei Schluchten“. Zwischen dem Ober- und Mittellauf des Yangtze gelegen, erstreckt sich nahe Yichang in Sandouping der mächtige Drei-Schluchten-Staudamm, der zugleich auch die Hauptsehenswürdigkeit für die Besucher der Stadt ist. 2.309 Meter lang und 185 Meter hoch, ist er der größte Staudamm der Welt und dient für den Oberlauf des Yangtze als Talsperre. In Richtung Osten schließt sich nach dem Stopp in Yichang die längste der „Drei Schluchten“ Xiling an, die mit ihren spektakulären Felsformationen auf 66 Kilometern Länge zu den Höhepunkten der Kreuzfahrt zählt.

Die Geschichte der heutigen Stadt lässt sich unter ihrem alten Namen Yiling bis in das Jahr 278 v. Chr. zurückverfolgen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts öffnete sich die Stadt für westliche Besucher und gleichzeitig für den Handel mit Großbritannien. Heute ist Yichang ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, Chinas Wasser- und Stromenergiezentrum sowie Wissenschaftsstandort. Die im Jahr 2002 gegründete Drei-Schluchten-Universität hat 20.400 Studenten. Yichang gilt als Wiege der alten Ba- und Chu-Kultur. Zu seinen historischen Kulturdenkmälern und Stätten aus den verschiedenen chinesischen Kaiser-Dynastien zählen z. B. der Tempel für Quyuan, der im 3. Jahrhundert v. Chr. lebte, ein hoher Minister und wichtiger Dichter der Chu-Zeit. Das auch Qingliegong-Ahnentempel genannte Bauwerk wurde im Jahr 820 n. Chr. errichtet. Neben kulturellen besitzt Yichang auch landschaftliche Sehenswürdigkeiten: 10 Kilometer nordwestlich der Stadt befindet sich die malerische Sanyou-Höhle, die der Legende nach die berühmtesten Dichter der Tang-Dynastie, Bai Juyi, Bai Xingjian und Yuan Zhen, zu den bekanntesten Gedichten Chinas inspirierte.

Nahe Yichangs befindet sich das Landschaftsgebiet Sanxia Renjia in der Xiling-Schlucht, in der sich Besucher auf die Spuren der Kultur und des Lebens des legendären Ba-Volks begeben können. Hier befindet sich auf einem Berg inmitten der malerischen Schluchtenlandschaft ein Dorf des Ba-Volkes sowie der Palast der Ba-Könige.

Tag 512:00   18:00Sandouping (China)
Auf einer Yangtze-Kreuzfahrt markiert Sandouping flussaufwärts den Beginn der längsten aller „Drei Schluchten“, der Xiling-Schlucht. Huangniupu hieß das alte Dorf, das an der Stelle der heutigen Kleinstadt Sandouping im Jahr 1496 zur Zeit der Hongzhi-Dynastie gegründet wurde. Auch Sandouping war vor gar nicht allzu langer Zeit nur ein kleines Fischerdorf, bis es 1984 als Standort für den gigantischen Drei-Schluchten-Staudamm ausgewählt wurde. 1999, auf dem Höhepunkt der Bauarbeiten zum Staudamm, lebten mehr als 40.000 Arbeiter in Sandouping, das während dieser Zeit nur mit spezieller Erlaubnis besucht werden durfte. Das gigantische Bauwerk ist 2.309 Meter lang sowie 185 Meter hoch und damit der größte Staudamm der Welt. Die Talsperre staut den gesamten Mittellauf des Yangtze bis Chongqing und ist Chinas wichtigster Stromlieferant.

Sandoupings Sehenswürdigkeit ist der Staudamm-Komplex selbst, der insgesamt zwei Wasserkraftwerke, ein Abflussschleusenwerk mit 27 Kammern, eine Abfluss-Spülschleuse mit 9 Kammern und 3 Schiffsschleusen umfasst. Welche Bedeutung die Errichtung dieser Talsperre für das chinesische Volk hatte, ist für jeden Besucher leicht an den Ausmaßen der riesigen Anlage zu erkennen. Ein Museum informiert über die Geschichte des Projekts und mehrere Parks, der „Tanziling-Park“, der „185 Park“, der „Am Staudamm Park“ und der „Park zum Andenken des Flußaufstaus“ dienen als beliebte Ausflugsziele vor allem für chinesische Besucher. Die Aussichtsterrasse Guanjing auf dem rund 262 Meter hohen Tanziling-Berg bietet den besten Blick über das ganze Staudammgelände.

Tag 602:30   11:30Badong (China)
Tag 705:00   10:30Shibaozhai (China)
190 Kilometer von Chongqing entfernt liegt eine der größten baulichen Sehenswürdigkeiten entlang des Yangtze: Shibaozhai, was übersetzt in etwa „Steinschatzfestung“ bedeutet. Zunächst handelte es sich nur um einen auffälligen, etwa 200 Meter hohen zerklüfteten Felsen, der bereits in der Ming-Dynastie seinen Namen erhielt, als Tan Hong den Felsen für einen Festungsbau nutzte. Die heutige „Perle der Architektur Südchinas“, die Anlage mit der roten Pagode, entstand später, gegen Mitte des 17. Jahrhunderts während der Qing-Dynastie.

Gleich zwei schöne Legenden ranken sich um die Entstehung von Shibaozhai. Eine erzählt davon, dass der riesige Felsen vom Baumaterial übrigblieb, mit dem die Göttin Nvwa den Himmel reparierte. Die andere will wissen, dass einst aus einem Spalt im Felsen fortwährend ein besonders nahrhafter Schatz, nämlich Reis, herausrieselte. Als gierige Menschen die Öffnung vergrößerten, fand das Glück sein Ende und stattdessen errichtete man an dieser Stelle die Pagode. Unabhängig von diesen hübschen Sagen ist Shibaozhai tatsächliche eine umfängliche Besichtigung wert. Vom Flussufer aus, an dem Händler ihre Waren anbieten, gelangt man zunächst zum Eingangstor.

Die Anlage besteht aus zwei weiteren Elementen: der roten Pagode und einem Tempel auf dem Gipfel des Felsens. Die 56 Meter hohe Pagode ist direkt in den Felsen hineingebaut und besitzt heute 12 Etagen. Ursprünglich waren es nur 9, die die 9 Stufen des Himmels symbolisierten. Die oberen drei Etagen wurden erst 1956 hinzugefügt, als man die Rote Pagode umfänglich instand setzte. Die Baumeister der Pagode setzten eine besonders seltene Holzbauweise ein, bei der nicht ein einziger Nagel für die Konstruktion nötig war. Für trainierte Besucher empfiehlt es sich unbedingt, die engen Stufen der Holztreppe bis in die Spitze der Pagode nach oben zu steigen. Während sie auf der Felsenseite des Aufstiegs Steinritzungen, Steinmalereien und Inschriften begutachten können, genießen sie auf der Flussseite einen fantastischen Blick über den Yangtze – je höher, desto weiter.

Über einen Pfad gelangt man zum Tempel auf der Spitze des Felsens, dem Ganyu Palast. Er wurde in der frühen Qing-Dynastie von Kaiser Qianlong errichtet. Besonders schön anzusehen sind die bunten lebensgroßen Figuren. Heute leben dort keine Mönche mehr, dafür bietet ein Kunsthandwerkgeschäft interessierten Besuchern die Möglichkeit, ein Erinnerungsstück an diesen Ausflug zu erstehen. Übrigens: Beinahe wäre die rote Pagode von Shibaozhai für immer verschwunden – überflutet vom Drei-Schluchten-Stausee. Um das schützenswerte chinesische Denkmal jedoch zu bewahren, ließ die Regierung einen 800 Meter langen und 50 Meter hohen Kofferdamm errichten, von dem 20 Meter als begehbarer Wall aus dem Wasser des Yangtze herausragt.

Tag 807:00   AnkunftChongqing (China)
Größte Stadt der Welt
Chongqing liegt an der Mündung des Jialing Jiang in den Yangtze. Neben Peking, Shanghai und Nanking ist es seit 1997 die vierte regierungsunmittelbare Stadt Chinas, die zentral regiert wird. Die eigenständige Verwaltungseinheit Chongqing, die etwa die Fläche Österreichs umfasst, hat etwa 29 Millionen Einwohner. Damit ist sie nicht nur die größte Stadt der Welt, sondern auch unter den Millionenstädten mit Sicherheit die am wenigsten bekannte. Urlauber auf einer Yangtze-Kreuzfahrt ab oder bis Chongqing haben die Gelegenheit, diese Wissenslücke zu schließen.

Von der Gründung durch König Yu bis zum "Silicon Valley des Ostens"
Der heutige gigantische Ballungsraum war bereits während der Tongliang-Kultur besiedelt. Älteste Knochenfunde konnten auf ein Alter von ca. 25.000 Jahren bestimmt werden. Chongqing beruft sich auf einen ganz besonderen Gründungsmythos: König Yu, der Begründer der Xia-Dynastie, soll genau hier etwa im Jahr 2000 v. Chr. seine Gemahlin gefunden und daraufhin die Stadt gegründet haben. Bevor die heutige Metropole im 12. Jahrhundert ihren Namen erhielt, hieß sie Gongzhou. Das bedeutet „Doppelte Feier“ und wird so interpretiert, dass der Stadtbewohner Zhao Dun zunächst zum Prinzen Gongzhou aufstieg und bald danach Kaiser Guangzong der Song-Dynastie wurde: in der Tat ein doppelter Anlass zum Feiern. Zwar wuchs Chongqing ständig als wichtigste Stadt am Rand des Roten Beckens, einem bodenschatzreichen und landwirtschaftlich wichtigen Gebiet, aber die schwere Erreichbarkeit vom Osten Chinas aus begrenzte bis zum Bau des Drei-Schluchten-Staudamms das Wachstum. Im Jahr 1993, bei Baubeginn, wurde hier eine Sonderwirtschaftszone geschaffen. Mit Milliardeninvestitionen entstanden zwei neue Häfen und ein neuer Flughafen. Heute hat sich hier das „Silicon Valley des Ostens“mit Hochtechnologiefirmen aus aller Welt angesiedelt. Man kann davon ausgehen, dass bereits jetzt mindestens jedes dritte verkaufte Notebook aus Chongqing stammt.

Sehenswürdigkeiten
Die wichtigste Sehenswürdigkeit Chongqings liegt 168 Kilometer von der Kernstadt entfernt: die Felsskulpturen von Dazu. In mehr als 100 Grotten sind etwa 60.000 Steinfiguren aus der Tang- und Song-Dynastie zu bewundern. Sie stellen sowohl buddhistische Motive als auch Szenen aus dem damaligen Alltagsleben dar. Kulturinteressierte Besucher zieht es zudem in das „Drei Schluchten-Museum“, das sich der Geschichte der Region widmet und einen guten Einblick in die Zivilisation des alten und modernen Chinas vermittelt. Wer lieber durch lebendige Straßen bummelt, besucht den kleinen, quirligen Bezirk Ciqikou auf einem Berg im westlichen Teil von Chongqing. Unter anderem gibt es hier auch eine Fußgängerzone mit interessanten Geschäften, die u. a. Porzellan verkaufen. Viele kleine Restaurants laden zu einem Imbiss ein und in einigen Teehäusern können die Gäste traditioneller chinesischer Musik lauschen. Auch Gartenfreunde kommen in Chongqing auf ihre Kosten: der Eling Park im Yuzhong Bezirk wurde 1909 ursprünglich als Privatgarten gegründet. Wunderschöne alte Bäume, Bambushaine, Pagoden und Pavillons prägen das Bild. Die Ronghusheng Brücke ist als Hauptsehenswürdigkeit des Parks ein hervorragendes Beispiel für die chinesische Gartengestaltung. Weil der Eling Park auf dem höchsten Punkt der Stadt liegt, genießen Besucher hier auch den besten Blick über die Stadt. Besucher, die nur kurz zu Beginn oder zum Abschluss einer Kreuzfahrt in Chongqing verweilen, erhalten bei einem Bummel durch das Zentrum vom Befreiungsdenkmal bis zu den „Docks am Tor, das den Himmel grüßt“ (Chaotianmen) einen kleinen Eindruck von der Metropole.

Tag 9   Xi'an (China)
Der Besuch von Xi‘an gehört zu den Höhepunkten jeder China-Reise, denn hier ist die berühmte Terrakotta-Armee zu besichtigen. Die Millionenmetropole ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße.

Xi‘ans Bedeutung als Hauptstadt verschiedener Dynastien
Während der Qin-Dynastie wurde die Stadt unter ihrem früheren Namen Chang’an die erste Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs. 12 weitere Dynastien sollten später diesem Vorbild folgen. Man weiß heute, dass etwa um die Zeit Christi Geburt während der Han-Dynastie die „Vorläuferstadt“ bereits 240.000 Einwohner zählte. Jahrhunderte später, nach der Zerstörung Chang’ans und wechselhaften Zeiten, entstand auf dem heutigen Stadtgebiet gegen Ende des 6. Jahrhunderts die neue Hauptstadt Daxing unter einem Sui-Kaiser. Während der Tang-Dynastie (bis 907 n. Chr.) wuchs die Stadt in einem solchem Maße, dass man davon ausgeht, dass sie mit einer Fläche von 88 Quadratkilometern und einer Einwohnerzahl von etwa einer Million die größte Stadt der Welt gewesen sein muss. Der erste Ming-Kaiser gab Xi’an im Jahr 1369 schließlich seinen heutigen Namen.

Die Terrakotta-Armee
Im Jahr 1974 wurde Xi’an schlagartig auf der ganzen Welt bekannt, als Bauern bei dem Versuch, einen Brunnen anzulegen, auf interessante Artefakte stießen und diese sich bald als archäologische Sensation herausstellten. Bis heute hat man etwa 3.000 individuell gestaltete Terrakotta-Soldaten und -Pferde sowie 40.000 Waffen ausgegraben, nicht einmal die Hälfte der geschätzten Gesamtgröße der Armee. Ihr Auftraggeber, Kaiser Qin Shi Huang, lebte von 259 bis 210 v. Chr. und gilt als erster Kaiser des geeinigten Chinas. Man geht davon aus, dass die Arbeiten an der Grabstelle 246 v. Chr. begannen und mehr als 700.000 Arbeiter am Werk beteiligt waren, von denen niemand den Kaiser überleben durfte, um das Geheimnis der mächtigen Terrakotta-Armee zu bewahren. Qin Shi Huang glaubte fest an ein Leben nach dem Tode und wollte sich auch weiterhin von einer mächtigen Armee beschützt wissen. Die erstaunliche militärische Macht aus gebranntem Ton besteht aus einer Infanterie, einer Kavallerie und Wagenkämpfern. Sogar unterschiedliche Offiziersränge sind deutlich an den Figuren zu erkennen. Bereits 1979, wenige Jahre nach der Entdeckung, wurde das erste Terrakotta-Armee-Museum eröffnet, 2011 folgten 3 weitere. Die Ausgrabungsstätte zieht seit Beginn der 1980er Jahre Besucher aus aller Welt in Scharen an. 1987 wurde das unglaubliche Vermächtnis von Kaiser Qin Shi Huang in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Weitere viele Sehenswürdigkeiten
Die ehemalige Hauptstadt von 13 Kaiser-Dynastien hat ihren Besuchern aber noch zahlreiche weitere Attraktionen zu bieten: z. B. die mit 13,6 Kilometern längste erhaltene Stadtmauer Chinas, die zwischen 1374 und 1378 erbaut wurde und in den 1980er umfassend renoviert wurde. Die alte, 12 Meter hohe Stadtmauer umschließt heute die Innenstadt von Xi’an. Früher gelangte man nur über vier durch Zugbrücken geschützte Tore in die kaiserliche Residenz. Beim morgendlichen Signal des Glockenturms wurden die Brücken heruntergelassen, beim abendlichen Signal des Trommelturms wieder hinaufgezogen. Zwar haben der Glocken- und der Trommelturm diese Funktion verloren, doch erklingen die Top-Sehenswürdigkeiten Xi’ans seit 2007 wieder regelmäßig: die Glocke je vierundzwanzigmal um 9, 12 und 15 Uhr, die Trommel vierundzwanzigmal um 18 Uhr. Der 1384 erbaute Glockenturm steht direkt im Stadtzentrum, wo die Ost-, West-, Süd- und Nord-Straße zusammentreffen. Die Holzkonstruktion mit grünglasiertem Dach besitzt drei Geschosse und bietet einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Der 33 Meter hohe Trommelturm wurde so meisterhaft aus Ziegelsteinen in Form eines Rechtecks errichtet, dass er insgesamt 10 Erdbeben ohne jegliche Schäden überstand. Im Trommelturm sind Malerei, Kalligraphie und eine Trommelsammlung ausgestellt. Wenn möglich, sollten Besucher unbedingt die beiden Türme am Abend besuchen, wenn sie prächtig illuminiert sind. Wahrzeichen von Xi’an ist die 64 Meter hohe Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie, der 647 n. Chr. von Kaiser Gaozong ausgebaut wurde. Sie hat 7 Stockwerke, die man auf einer Holztreppe besteigen und anschließend bei klarem Wetter die Aussicht genießen kann. Eine Bronzeskulptur erinnert an den Mönch Xuanzang, der hier lebte und mit seinen Übersetzungen indischer buddhistischer Texte die Grundlage für die spätere künstlerische Adaption der Ming-Zeit „Die Reise nach Westen“ schuf – eine so populäre Geschichte, dass sie in China jedes Kind kennt. Da alle diese großen Sehenswürdigkeiten nur einen Teil der immensen historischen Bedeutung Xi’ans und dessen kulturellen Reichtum vermitteln, empfiehlt sich für Besucher der Stadt, die ganz besonders an Chinas Kultur und Geschichte interessiert sind, der Besuch des Shaanxi Geschichtsmuseums mit seiner einzigartigen Sammlung.

Tag 10   Xi'an (China)
Der Besuch von Xi‘an gehört zu den Höhepunkten jeder China-Reise, denn hier ist die berühmte Terrakotta-Armee zu besichtigen. Die Millionenmetropole ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße.

Xi‘ans Bedeutung als Hauptstadt verschiedener Dynastien
Während der Qin-Dynastie wurde die Stadt unter ihrem früheren Namen Chang’an die erste Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs. 12 weitere Dynastien sollten später diesem Vorbild folgen. Man weiß heute, dass etwa um die Zeit Christi Geburt während der Han-Dynastie die „Vorläuferstadt“ bereits 240.000 Einwohner zählte. Jahrhunderte später, nach der Zerstörung Chang’ans und wechselhaften Zeiten, entstand auf dem heutigen Stadtgebiet gegen Ende des 6. Jahrhunderts die neue Hauptstadt Daxing unter einem Sui-Kaiser. Während der Tang-Dynastie (bis 907 n. Chr.) wuchs die Stadt in einem solchem Maße, dass man davon ausgeht, dass sie mit einer Fläche von 88 Quadratkilometern und einer Einwohnerzahl von etwa einer Million die größte Stadt der Welt gewesen sein muss. Der erste Ming-Kaiser gab Xi’an im Jahr 1369 schließlich seinen heutigen Namen.

Die Terrakotta-Armee
Im Jahr 1974 wurde Xi’an schlagartig auf der ganzen Welt bekannt, als Bauern bei dem Versuch, einen Brunnen anzulegen, auf interessante Artefakte stießen und diese sich bald als archäologische Sensation herausstellten. Bis heute hat man etwa 3.000 individuell gestaltete Terrakotta-Soldaten und -Pferde sowie 40.000 Waffen ausgegraben, nicht einmal die Hälfte der geschätzten Gesamtgröße der Armee. Ihr Auftraggeber, Kaiser Qin Shi Huang, lebte von 259 bis 210 v. Chr. und gilt als erster Kaiser des geeinigten Chinas. Man geht davon aus, dass die Arbeiten an der Grabstelle 246 v. Chr. begannen und mehr als 700.000 Arbeiter am Werk beteiligt waren, von denen niemand den Kaiser überleben durfte, um das Geheimnis der mächtigen Terrakotta-Armee zu bewahren. Qin Shi Huang glaubte fest an ein Leben nach dem Tode und wollte sich auch weiterhin von einer mächtigen Armee beschützt wissen. Die erstaunliche militärische Macht aus gebranntem Ton besteht aus einer Infanterie, einer Kavallerie und Wagenkämpfern. Sogar unterschiedliche Offiziersränge sind deutlich an den Figuren zu erkennen. Bereits 1979, wenige Jahre nach der Entdeckung, wurde das erste Terrakotta-Armee-Museum eröffnet, 2011 folgten 3 weitere. Die Ausgrabungsstätte zieht seit Beginn der 1980er Jahre Besucher aus aller Welt in Scharen an. 1987 wurde das unglaubliche Vermächtnis von Kaiser Qin Shi Huang in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Weitere viele Sehenswürdigkeiten
Die ehemalige Hauptstadt von 13 Kaiser-Dynastien hat ihren Besuchern aber noch zahlreiche weitere Attraktionen zu bieten: z. B. die mit 13,6 Kilometern längste erhaltene Stadtmauer Chinas, die zwischen 1374 und 1378 erbaut wurde und in den 1980er umfassend renoviert wurde. Die alte, 12 Meter hohe Stadtmauer umschließt heute die Innenstadt von Xi’an. Früher gelangte man nur über vier durch Zugbrücken geschützte Tore in die kaiserliche Residenz. Beim morgendlichen Signal des Glockenturms wurden die Brücken heruntergelassen, beim abendlichen Signal des Trommelturms wieder hinaufgezogen. Zwar haben der Glocken- und der Trommelturm diese Funktion verloren, doch erklingen die Top-Sehenswürdigkeiten Xi’ans seit 2007 wieder regelmäßig: die Glocke je vierundzwanzigmal um 9, 12 und 15 Uhr, die Trommel vierundzwanzigmal um 18 Uhr. Der 1384 erbaute Glockenturm steht direkt im Stadtzentrum, wo die Ost-, West-, Süd- und Nord-Straße zusammentreffen. Die Holzkonstruktion mit grünglasiertem Dach besitzt drei Geschosse und bietet einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Der 33 Meter hohe Trommelturm wurde so meisterhaft aus Ziegelsteinen in Form eines Rechtecks errichtet, dass er insgesamt 10 Erdbeben ohne jegliche Schäden überstand. Im Trommelturm sind Malerei, Kalligraphie und eine Trommelsammlung ausgestellt. Wenn möglich, sollten Besucher unbedingt die beiden Türme am Abend besuchen, wenn sie prächtig illuminiert sind. Wahrzeichen von Xi’an ist die 64 Meter hohe Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie, der 647 n. Chr. von Kaiser Gaozong ausgebaut wurde. Sie hat 7 Stockwerke, die man auf einer Holztreppe besteigen und anschließend bei klarem Wetter die Aussicht genießen kann. Eine Bronzeskulptur erinnert an den Mönch Xuanzang, der hier lebte und mit seinen Übersetzungen indischer buddhistischer Texte die Grundlage für die spätere künstlerische Adaption der Ming-Zeit „Die Reise nach Westen“ schuf – eine so populäre Geschichte, dass sie in China jedes Kind kennt. Da alle diese großen Sehenswürdigkeiten nur einen Teil der immensen historischen Bedeutung Xi’ans und dessen kulturellen Reichtum vermitteln, empfiehlt sich für Besucher der Stadt, die ganz besonders an Chinas Kultur und Geschichte interessiert sind, der Besuch des Shaanxi Geschichtsmuseums mit seiner einzigartigen Sammlung.

Tag 10   Xi'an (China)
Der Besuch von Xi‘an gehört zu den Höhepunkten jeder China-Reise, denn hier ist die berühmte Terrakotta-Armee zu besichtigen. Die Millionenmetropole ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße.

Xi‘ans Bedeutung als Hauptstadt verschiedener Dynastien
Während der Qin-Dynastie wurde die Stadt unter ihrem früheren Namen Chang’an die erste Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs. 12 weitere Dynastien sollten später diesem Vorbild folgen. Man weiß heute, dass etwa um die Zeit Christi Geburt während der Han-Dynastie die „Vorläuferstadt“ bereits 240.000 Einwohner zählte. Jahrhunderte später, nach der Zerstörung Chang’ans und wechselhaften Zeiten, entstand auf dem heutigen Stadtgebiet gegen Ende des 6. Jahrhunderts die neue Hauptstadt Daxing unter einem Sui-Kaiser. Während der Tang-Dynastie (bis 907 n. Chr.) wuchs die Stadt in einem solchem Maße, dass man davon ausgeht, dass sie mit einer Fläche von 88 Quadratkilometern und einer Einwohnerzahl von etwa einer Million die größte Stadt der Welt gewesen sein muss. Der erste Ming-Kaiser gab Xi’an im Jahr 1369 schließlich seinen heutigen Namen.

Die Terrakotta-Armee
Im Jahr 1974 wurde Xi’an schlagartig auf der ganzen Welt bekannt, als Bauern bei dem Versuch, einen Brunnen anzulegen, auf interessante Artefakte stießen und diese sich bald als archäologische Sensation herausstellten. Bis heute hat man etwa 3.000 individuell gestaltete Terrakotta-Soldaten und -Pferde sowie 40.000 Waffen ausgegraben, nicht einmal die Hälfte der geschätzten Gesamtgröße der Armee. Ihr Auftraggeber, Kaiser Qin Shi Huang, lebte von 259 bis 210 v. Chr. und gilt als erster Kaiser des geeinigten Chinas. Man geht davon aus, dass die Arbeiten an der Grabstelle 246 v. Chr. begannen und mehr als 700.000 Arbeiter am Werk beteiligt waren, von denen niemand den Kaiser überleben durfte, um das Geheimnis der mächtigen Terrakotta-Armee zu bewahren. Qin Shi Huang glaubte fest an ein Leben nach dem Tode und wollte sich auch weiterhin von einer mächtigen Armee beschützt wissen. Die erstaunliche militärische Macht aus gebranntem Ton besteht aus einer Infanterie, einer Kavallerie und Wagenkämpfern. Sogar unterschiedliche Offiziersränge sind deutlich an den Figuren zu erkennen. Bereits 1979, wenige Jahre nach der Entdeckung, wurde das erste Terrakotta-Armee-Museum eröffnet, 2011 folgten 3 weitere. Die Ausgrabungsstätte zieht seit Beginn der 1980er Jahre Besucher aus aller Welt in Scharen an. 1987 wurde das unglaubliche Vermächtnis von Kaiser Qin Shi Huang in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Weitere viele Sehenswürdigkeiten
Die ehemalige Hauptstadt von 13 Kaiser-Dynastien hat ihren Besuchern aber noch zahlreiche weitere Attraktionen zu bieten: z. B. die mit 13,6 Kilometern längste erhaltene Stadtmauer Chinas, die zwischen 1374 und 1378 erbaut wurde und in den 1980er umfassend renoviert wurde. Die alte, 12 Meter hohe Stadtmauer umschließt heute die Innenstadt von Xi’an. Früher gelangte man nur über vier durch Zugbrücken geschützte Tore in die kaiserliche Residenz. Beim morgendlichen Signal des Glockenturms wurden die Brücken heruntergelassen, beim abendlichen Signal des Trommelturms wieder hinaufgezogen. Zwar haben der Glocken- und der Trommelturm diese Funktion verloren, doch erklingen die Top-Sehenswürdigkeiten Xi’ans seit 2007 wieder regelmäßig: die Glocke je vierundzwanzigmal um 9, 12 und 15 Uhr, die Trommel vierundzwanzigmal um 18 Uhr. Der 1384 erbaute Glockenturm steht direkt im Stadtzentrum, wo die Ost-, West-, Süd- und Nord-Straße zusammentreffen. Die Holzkonstruktion mit grünglasiertem Dach besitzt drei Geschosse und bietet einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Der 33 Meter hohe Trommelturm wurde so meisterhaft aus Ziegelsteinen in Form eines Rechtecks errichtet, dass er insgesamt 10 Erdbeben ohne jegliche Schäden überstand. Im Trommelturm sind Malerei, Kalligraphie und eine Trommelsammlung ausgestellt. Wenn möglich, sollten Besucher unbedingt die beiden Türme am Abend besuchen, wenn sie prächtig illuminiert sind. Wahrzeichen von Xi’an ist die 64 Meter hohe Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie, der 647 n. Chr. von Kaiser Gaozong ausgebaut wurde. Sie hat 7 Stockwerke, die man auf einer Holztreppe besteigen und anschließend bei klarem Wetter die Aussicht genießen kann. Eine Bronzeskulptur erinnert an den Mönch Xuanzang, der hier lebte und mit seinen Übersetzungen indischer buddhistischer Texte die Grundlage für die spätere künstlerische Adaption der Ming-Zeit „Die Reise nach Westen“ schuf – eine so populäre Geschichte, dass sie in China jedes Kind kennt. Da alle diese großen Sehenswürdigkeiten nur einen Teil der immensen historischen Bedeutung Xi’ans und dessen kulturellen Reichtum vermitteln, empfiehlt sich für Besucher der Stadt, die ganz besonders an Chinas Kultur und Geschichte interessiert sind, der Besuch des Shaanxi Geschichtsmuseums mit seiner einzigartigen Sammlung.

Tag 10   Peking (China) Transfer Hotel
Tag 11   Peking (China)
Tag 12   Peking (China)
Tag 13   Peking (China) Transfer Flughafen
Rückreise zu verschiedenen Ankunftsorten
Alle nicht genannten Tage sind Seetage.
Alle Angabe ohne Gewähr.

Weitere Informationen

Einreise- und Visainformationen erhalten Sie mit der Bestätigung (Visagebühr ca. 150,- € p.P.)


Preise & Verfügbarkeit

  Kabinenbelegung

Kreuzfahrt-Suche
Unsere Partner