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Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.
IJmuiden liegt in Nordholland und ist ein Ortsteil der niederländischen Gemeinde Velsen. Das traditionelle Fischerdörfchen Oud-Velsen, wurde schon in der Römerzeit bewohnt. Noch heute ist der Ort ein wichtiger Fischerei- und Versorgungshafen. Abgesehen von den Hochöfen des Stahlwerks nördlich des Kanals ist der etwa 35 m hohe Leuchtturm IJmuiden das markanteste Bauwerk.
Die Hafenstadt Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande und liegt an der Mündung der Amstel und des IJ in das IJsselmeer. Die Stadt verdankt ihren Namen einem im 13. Jahrhundert errichteten Damm mit Schleuse im Fluss Amstel, wo ein Fischerort Amstelredam gegründet wurde. Durch den Nordzeekanaal ist Amsterdam mit der Nordsee verbunden. Typisch sind die Grachten, die früher zum Transport von Waren zwischen dem Hafen und den Lagerhäusern dienten. Heute kann man auf ihnen Stadtrundfahrten unternehmen. Das Stadtbild ist von den Lagerhäusern des 17. Jh., der Blütezeit der Stadt als Handelshafen geprägt . Amsterdam verfügt über zahlreiche Museen wie z. B. das Rijksmuseum oder das Van Gogh-Museum und über zahlreiche sehenswerte Denkmäler wie der alten Kirche und dem Königspalast.
Dover liegt im äußersten Südosten Englands, nur rund 35 Kilometer von der französischen Stadt Calais entfernt. Der Hafenort war schon in der Bronzezeit bedeutend; aus dieser Zeit stammt auch das berühmte „Dover Boot“, das älteste bekannte seetüchtige Boot der Welt. Nach der normannischen Eroberung im 11. Jahrhundert entstanden mächtige Burgen und Kirchen. Im hohen Mittelalter gewann Dover an Selbstständigkeit und erhielt ein Rathaus, das bis heute steht. Während der Kriege blieb die Stadt von Landungen verschont, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg durch Bomben schwer getroffen.Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählt Dover Castle, eine der größten Festungen Englands, oft als „Schlüssel zu England“ bezeichnet. Die Anlage vereint Bauwerke aus vielen Epochen: ein römischer Leuchtturm, eine angelsächsische Kirche, ein Bergfried aus dem 12. Jahrhundert und Kasernen aus dem 18. Jahrhundert, umgeben von einer Ringmauer. Ebenfalls prägend sind die über 100 Meter hohen weißen Kreidefelsen mit ihrem von schwarzem Feuerstein durchsetzten Kalkstein. In der Innenstadt lohnt ein Spaziergang zwischen Backsteinbauten und ein Besuch des Dover Museums, wo das Boot aus der Bronzezeit ausgestellt ist. Entspannung bietet der gepflegte Stadtpark Pencester Gardens. Von Dover aus werden auch häufig Ausflüge nach London angeboten.
Die Kathedrale Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert ist neben dem Justizpalast das einzige aus der Vorkriegszeit erhaltene Gebäude im Zentrum. Die Stadt verfügt über sehenswerte Museen wie das Musée des Beaux-Arts André Malraux für bildende Kunst des 16.-21. Jh. und ein Naturkundemuseum im ehemaligen Justizpalast. Die Pont de Normandie (Brücke der Normandie) in der Nähe von Le Havre gilt ist als die größte Schrägseilbrücke Europas. Sie verbindet Le Havre (Haute-Normandie) mit Honfleur (Basse-Normandie).
Lissabon liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik und erstreckt sich über sieben Hügel. Die Hafenstadt war bereits phönizisch, wurde 1256 Hauptstadt Portugals und erlebte um 1500 eine Blüte als Zentrum des Welthandels. Gold- und Diamantenfunde in Brasilien brachten im 17. Jahrhundert neuen Wohlstand. Das Erdbeben von 1755 zerstörte große Teile der Stadt. Der Wiederaufbau prägte das Bild der Unterstadt Baixa mit ihren breiten, rechtwinkligen Straßen rund um die Rua Augusta. Die Burg São Jorge entstand vor dem 11. Jahrhundert und wurde später mehrfach ausgebaut. Auch Reste römischer Bauten sind auf ihrem Gelände erhalten.Das Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém, diente Seefahrern als Orientierungspunkt bei der Ankunft. Der Turm ist über eine Brücke zugänglich. In direkter Nähe befindet sich das Mosteiro dos Jerónimos, ein Kloster mit aufwendiger Steinmetzkunst, Fresken und dem Grab von Vasco da Gama. Hier befinden sich auch das Archäologische Museum und das Marinemuseum. Die historische Tramlinie 28 durchquert die Altstadt mit Fliesenfassaden, vorbei an der Basílica da Estrela und der Kathedrale Sé. Am Praça de D. Pedro IV, dem Rossio, steht eine Bronzestatue des Königs. Südlich der Altstadt überspannt die Brücke des 25. April den Tejo. Gleich daneben erhebt sich die Cristo-Rei-Statue mit weitem Blick über Fluss, Stadt und Meer. Sie wurde nach dem berühmten brasilianischen Vorbild erbaut und zählt mit ihrer 82 Meter hohen Plattform zu einem der beliebtesten Aussichtspunkte Lissabons.
Cádiz erstreckt sich auf einer schmalen Landzunge im Süden Spaniens und gehört zu den ältesten Städten Westeuropas. Rund 120.000 Menschen leben in der von Wasser umgebenen Altstadt, deren Gassen, Plätze und Viertel wie El Pópulo, La Viña und Santa María eine lange Geschichte spürbar machen. Die phönizische Gründung reicht über 800 Jahre v. Chr. zurück. Der Name verweist auf ihre frühe Rolle als Festung und Handelsplatz. Das römische Theater zählt zu den ältesten auf der Iberischen Halbinsel und kann in Teilen besichtigt werden. In der Zeit der spanischen Silberflotten war Cádiz einer der bedeutendsten Häfen Europas. Auch Kolumbus stach von hier aus 1493 erneut in See.Die Kathedrale mit ihrer goldgelben Kuppel wurde ab dem 18. Jh. auf Grundmauern aus dem 13. Jh. errichtet und verbindet Formen und Details aus Barock, Rokoko und Klassizismus. Das Castillo de San Sebastián steht auf einer kleinen Insel am Ende eines Wellenbrechers. Einen weiten Blick über die Stadt bietet der Torre Tavira mit seiner Camera Obscura. Auf dem palmengesäumten Plaza de San Juan de Dios steht das klassizistische Rathaus. Das Museo de Cádiz am ruhigen Plaza de Mina zeigt archäologische Funde, Malerei und Tía-Norica-Puppen, die für den Karneval in Cádiz typisch sind. Im nahegelegenen Parque Genovés wechseln sich schmale Wege, Wasserbecken und hohe Palmen ab.
Las Palmas liegt im Nordosten Gran Canarias und ist mit über 370.000 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Der weitläufige Hafen Puerto de la Luz zählt zu den wichtigsten im Atlantik und verbindet die Stadt mit Europa, Afrika und Südamerika. Direkt am Meer erstreckt sich der Stadtstrand Las Canteras mit seiner langen Promenade, an der sich das Viertel Santa Catalina anschließt. Hier liegt auch der Park Santa Catalina, einer der belebtesten Orte der Stadt. Nördlich davon befindet sich die alte Festung Castillo de la Luz, heute ein Museum zur Geschichte der Seefahrt.Das historische Zentrum bildet der Stadtteil Vegueta, dessen Entstehung auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Zu den bedeutendsten Bauwerken zählt die Kathedrale Santa Ana, deren Bau 1497 begann. Sie vereint gotische, Renaissance- und klassizistische Elemente. Gleich dahinter liegt die Casa de Colón, ein Kolonialbau mit einem Museum über Christoph Kolumbus und die Zeit der Atlantiküberquerungen. Rund um die Plaza del Espíritu Santo finden sich weitere historische Gebäude wie das klassizistische Rathaus und das Museo Canario. Südlich schließt sich Triana an, ein ehemaliges Kaufmannsviertel mit Jugendstilfassaden, kleinen Theatern, Plätzen und Cafés. In der Gartenstadt Ciudad Jardín liegen der Park Doramas und der Pueblo Canario mit traditionellem Kunsthandwerk.
Die Meerespromenade und der Parc de la Savane laden zum Spaziergang ein. Aus der Kolonialzeit stammen das Rathaus, die Kathedrale Saint-Louis und die Kirche im Historismus-Stil mit Orgel. Die im selben Stil errichtete Bibliothek wurde 1889 für die Pariser Weltausstellung erbaut und später hierher gebracht. Das „Denkmal ohne Kopf“ erinnert an Joséphine de Beauharnais, die aus Martinique stammende Ehefrau Napoleons. Das Archäologische Museum behandelt indigene Kultur und den Sklavenhandel, das Regionalmuseum für Geschichte und Ethnographie ist in einer Villa aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. In der Umgebung lohnen der Jardin de Balata mit tropischen Pflanzen und die ehemalige Hauptstadt Saint-Pierre mit dem Paul-Gauguin-Museum einen Besuch.
Pointe-à-Pitre ist eine französische Stadt auf Guadeloupe und liegt ganz im Westen der Insel Grande-Terre. Zu den touristischen Hauptattraktionen gehören das Aquarium de la Guadeloupe, das archäologische Museum Edgar Clerc und das Musée Schoelcher. Für den Golfsportbietet Pointe a Pitre den Golf Municipal Saint-François.