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Die Meerespromenade und der Parc de la Savane laden zum Spaziergang ein. Aus der Kolonialzeit stammen das Rathaus, die Kathedrale Saint-Louis und die Kirche im Historismus-Stil mit Orgel. Die im selben Stil errichtete Bibliothek wurde 1889 für die Pariser Weltausstellung erbaut und später hierher gebracht. Das „Denkmal ohne Kopf“ erinnert an Joséphine de Beauharnais, die aus Martinique stammende Ehefrau Napoleons. Das Archäologische Museum behandelt indigene Kultur und den Sklavenhandel, das Regionalmuseum für Geschichte und Ethnographie ist in einer Villa aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. In der Umgebung lohnen der Jardin de Balata mit tropischen Pflanzen und die ehemalige Hauptstadt Saint-Pierre mit dem Paul-Gauguin-Museum einen Besuch.
Pointe-à -Pitre ist eine französische Stadt auf Guadeloupe und liegt ganz im Westen der Insel Grande-Terre. Zu den touristischen Hauptattraktionen gehören das Aquarium de la Guadeloupe, das archäologische Museum Edgar Clerc und das Musée Schoelcher. Für den Golfsportbietet Pointe a Pitre den Golf Municipal Saint-François.
Philipsburg ist die Hauptstadt von Sint Maarten, dem niederländischen Teil der Karibikinsel St. Martin. Die Stadt wurde 1763 vom schottischen Marineoffizier John Philips gegründet und entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz. Zwei Festungen erinnern an ihre strategische Bedeutung: Fort Amsterdam von 1631, heute Lebensraum einer Pelikankolonie, und Fort Willem I, 1801 von Briten erbaut und später von den Niederländern übernommen.Die Promenade entlang der Great Bay lädt zum Spaziergang ein, während die Einkaufsstraßen dank des Freihafenstatus zollfreies Einkaufen ermöglichen. Flugzeugfans finden am berühmten Strand nahe der Landebahn spektakuläre Fotomotive bei den besonders tiefen Anflügen. Der St. Maarten Zoo zeigt heimische und exotische Tiere. Im Sint Maarten Museum vermitteln Exponate Einblicke in die Kultur der Arawak, die vor der Kolonialisierung hier lebten. Naturliebhaber können im Seaside Nature Park Küstenwege und Waldpfade erkunden. Die Verbindung aus Kolonialgeschichte, tropischer Landschaft und lebendigem Stadtleben macht Philipsburg zu einem vielseitigen Ziel in der Karibik.
Das dreibogige Stadttor Portas da Cidade von 1783 gilt als Wahrzeichen. Am zentralen Platz Largo de Gonçalo Velho Cabral erinnern Gebäude mit Arkadengängen an den früheren Warenhandel. Sehenswert sind das barocke Rathaus mit Aussichtsturm und einer Glocke aus dem 16. Jahrhundert sowie die Igreja de São José mit ihrer Kapelle im Stil des frühen 18. Jahrhunderts. Das Forte de São Brás stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente dem Schutz vor Piraten. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs. Im Westen liegt die Caldeira das Sete Cidades mit zwei Kraterseen, umgeben von Wegen entlang von Hortensienhecken und grünen Weiden. Das Tal von Furnas ist von heißen Quellen und dampfender Erde geprägt. Botanische Gärten, Teesträucher, parkartige Wälder und steile Küsten mit Lavastränden prägen die vielfältige Landschaft von São Miguel.
Der jüngste Blickfang Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Nach 16 Jahren Bauzeit wurde sie 2017 eröffnet. Der Konzertsaal mit außergewöhnlicher Akustik gehört ebenso dazu wie Wohnungen, ein Hotel und die öffentlich zugängliche Plaza zwischen Backsteinsockel und gläsernem Aufbau. Von dort bietet sich ein weiter Blick über den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity.Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927 als Teil des Freihafens. Heute prägen Museen, das Miniatur Wunderland und kleine Läden das Bild der historischen Lagerhäuser. In unmittelbarer Nähe liegt die moderne HafenCity mit teils experimenteller Architektur. Auch die St. Pauli-Landungsbrücken sind rasch erreicht. Von hier starten Barkassen zu Rundfahrten durch den drittgrößten Hochseehafen Europas. Die Hauptkirche St. Michaelis steht erhöht über dem Hafen; vom 132 Meter hohen Turm öffnet sich ein weiter Blick über Stadt und Strom.
Zwischen Speicherstadt und Rathaus liegt das Kontorhausviertel mit expressionistischen Klinkerbauten der 1920er Jahre. Bekanntestes Gebäude ist das Chilehaus mit seiner spitzen Stirnseite. In Rathausnähe führen Passagen und Einkaufsstraßen wie der Neue Wall zur Binnenalster mit ihrer markanten Fontäne. Wer Ruhe sucht, findet sie im weitläufigen Park Planten un Blomen.