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Valencia liegt an der Ostküste Spaniens an der Mündung des Turia ins Mittelmeer und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Sie wurde 138 v. Chr. von den Römern gegründet und erlebte unter arabischer Herrschaft sowie nach der Rückeroberung durch den spanischen Nationalhelden El Cid im 11. Jahrhundert eine bewegte Geschichte. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich Valencia zu einem bedeutenden Finanzzentrum und Mittelmeerhafen. Noch heute zeugen prachtvolle Bauwerke und Plätze von der Blütezeit der Stadt. Die Altstadt begeistert mit der gotischen Seidenbörse „La Lonja de la Seda“, dem Wassergericht auf der Plaza de la Virgen sowie der imposanten Markthalle im Jugendstil. Auch die Kathedrale mit ihrem „Heiligen Kelch“ und die Basilica de la Virgen de los Desamparados sind bedeutende religiöse und kulturelle Sehenswürdigkeiten.Einblicke in das aristokratische Leben des 18. Jahrhunderts erhält man im Palast Marqués de Dos Aguas mit dem Nationalmuseum für Keramik. Entspannung und Freizeitmöglichkeiten bietet der sieben Kilometer lange Turia-Park, der sich durch das Stadtgebiet zieht. Im Anschluss daran lädt die futuristische „Stadt der Künste und Wissenschaften“ mit interaktivem Museum, Planetarium und dem größten Aquarium Europas, dem Oceanográfic, zu einem Besuch ein. Hier sind verschiedene Meeresökosysteme aus aller Welt eindrucksvoll in Szene gesetzt.
Barcelona ist als zweitgrößte Stadt Spaniens auch die Hauptstadt Kataloniens. Von den Kathargern oder Römern in vorchristlicher Zeit gegründet, wurde Barcelona jm 5. Jahrhundert n. Chr. Hauptstadt des Westgotischen Reiches. Im Jahr 801 wurde Barcelona unter Kaiser Karl dem Großen Teil des Frankenreiches – als Hauptstadt der Spanischen Mark. Im Zuge der Industrialisierung erlebte Barcelona Mitte des 19. Jahrhunderts als bedeutendste Industriestadt Spaniens einen großen Aufschwung. Völlig neue Attraktivität erlangte die katalonische Hauptstadt im Zuge der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen im Jahre 1992.Die Sagrada Familia erhebt sich weithin sichtbar über dem Stadtteil Eixample. Der Bau der Basilika nach Plänen von Antoni Gaudí begann 1882 und ist bis heute nicht vollendet. Auch der Park Güell mit seiner berühmten Sitzbank und der Salamander-Fontäne wurde von Gaudí gestaltet. Eine weitere Aussicht bietet der Montjuïc mit dem Castell und dem Militärmuseum. Die Rambla verbindet den Plaça de Catalunya mit dem Hafen und ist von Straßenkünstlern, Läden und dem Markt La Boquería geprägt. Im gotischen Viertel stehen mittelalterliche Gebäude wie die Kathedrale der heiligen Eulàlia und die Plaça del Rei. Das Museu d’Història de Barcelona zeigt Funde aus der Römerzeit. Im Viertel El Born trifft historische Bausubstanz auf zeitgenössische Kunst. Der Passeig de Gràcia führt zur von Gaudí entworfenen Casa Milà, deren organische Formen sie unverwechselbar machen.
Marseille liegt an der südfranzösischen Mittelmeerküste zwischen Küstengebirgen, dem Nationalpark Calanques und der Bucht Golfe du Lion. Mit über 800.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Frankreichs und besitzt den bedeutendsten Hafen des Landes. Gegründet wurde Marseille um 600 v. Chr. von Griechen unter dem Namen Massalia. Die Stadt entwickelte sich früh zu einem wichtigen Handelszentrum und war zeitweise selbstständig, bevor sie 1481 zu Frankreich kam. Die Marseillaise, später zur Nationalhymne erklärt, wurde erstmals von Revolutionären aus Marseille in Paris gesungen.Zentral in der Stadt liegt der alte Hafen, der Vieux Port, mit breiten Uferwegen, Marktständen und direktem Zugang zur Innenstadt. Nur wenige Schritte entfernt beginnt das Viertel Le Panier mit engen Gassen, bunten Fassaden und üppig bepflanzten Balkonen. Die Festung Saint Jean mit zwei Türmen aus dem 15. Jahrhundert markiert den Hafeneingang. Heute verbindet sie eine Brücke mit dem modernen Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers (MUCEM), das auch Zugang zum Jardin des Migrations bietet. Hoch über der Stadt erhebt sich die Wallfahrtskirche Notre-Dame de la Garde mit Blick auf das Häusermeer, das Umland und das offene Meer.
An der romantischen Küste des Tyrrhenischen Meeres liegt Livorno südlich der Arno-Mündung. Die Ursprünge des Ortes reichen in die Römerzeit zurück. Unter der Herrschaft der Medici entstand ein durchdachtes Stadtbild mit Kanälen, Plätzen und Arkaden. Der Festungsgraben Fosso Reale umschließt die Altstadt Livornos; geteilt wird diese durch die Haupteinkaufsmeile Via Grande mit ihren Arkaden. Im Zentrum des historischen Stadtkerns liegt der sehenswerte Duomo San Francesco di Assisi an der Piazza Grande. Die Dominikanerkirche Chiesa di Sanra Caterina beeindruckt mit ihren Deckengemälden der Marienkrönung. In den südlichen Vierteln Antignano und Ardenza sind entlang der Uferpromenade Viale Italia stattliche Villen aus der Belle Epoque erhalten.Von Livorno aus bietet sich ein Ausflug ins etwa 90 Kilometer entfernte Florenz an. Die Stadt am Arno ist für ihre Fülle an Baukunst, Skulptur und Malerei bekannt. Die Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer gewaltigen Kuppel, das Baptisterium mit den Bronzetüren, die Uffizien mit Werken von Botticelli, Leonardo da Vinci und Michelangelo, sowie die Ponte Vecchio gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der europäischen Kunstgeschichte. Florenz war Zentrum der Renaissance und einst Wirkungsstätte der Medici, deren Einfluss bis heute an Palästen und Kirchen ablesbar ist. Wer durch die Gassen des historischen Zentrums geht, begegnet auf engem Raum einer Vielzahl kultureller Höhepunkte.
Civitavecchia liegt rund 70 Kilometer nordwestlich von Rom an der tyrrhenischen Küste und zählt etwa 50.000 Einwohner. Die Stadt ist als bedeutender Hafen bekannt und wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Ihre Ursprünge reichen bis in die etruskische Zeit zurück, der Hafen selbst geht auf einen Ausbau unter Kaiser Trajan im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. zurück. Die heutige Bezeichnung, „alte Stadt“, erinnert an die Wiederbesiedlung nach den Zerstörungen durch Sarazenen im 9. Jahrhundert. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang der antiken Via Aurelia, zwischen den Flüssen Marangone und Mignone.Ziel vieler Landausflüge ist Rom, das sich mit zahlreichen herausragenden Bauwerken präsentiert. Der Petersdom mit der Kuppel Michelangelos, die Sixtinische Kapelle mit Fresken von Botticelli und Michelangelo, das Forum Romanum, das Kolosseum, die Spanische Treppe, der Pantheon und der Trevi-Brunnen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Europas. Wer sich auf eine der antiken oder barocken Routen durch die Stadt begibt, erhält einen umfassenden Eindruck von der geschichtlichen Tiefe der italienischen Hauptstadt. Für eine ruhigere Alternative bietet sich ein Abstecher ins nahegelegene Tarquinia an. Dort lassen sich etruskische Grabanlagen und das Museo Nazionale Tarquiniense besichtigen.
Valencia liegt an der Ostküste Spaniens an der Mündung des Turia ins Mittelmeer und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Sie wurde 138 v. Chr. von den Römern gegründet und erlebte unter arabischer Herrschaft sowie nach der Rückeroberung durch den spanischen Nationalhelden El Cid im 11. Jahrhundert eine bewegte Geschichte. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich Valencia zu einem bedeutenden Finanzzentrum und Mittelmeerhafen. Noch heute zeugen prachtvolle Bauwerke und Plätze von der Blütezeit der Stadt. Die Altstadt begeistert mit der gotischen Seidenbörse „La Lonja de la Seda“, dem Wassergericht auf der Plaza de la Virgen sowie der imposanten Markthalle im Jugendstil. Auch die Kathedrale mit ihrem „Heiligen Kelch“ und die Basilica de la Virgen de los Desamparados sind bedeutende religiöse und kulturelle Sehenswürdigkeiten.Einblicke in das aristokratische Leben des 18. Jahrhunderts erhält man im Palast Marqués de Dos Aguas mit dem Nationalmuseum für Keramik. Entspannung und Freizeitmöglichkeiten bietet der sieben Kilometer lange Turia-Park, der sich durch das Stadtgebiet zieht. Im Anschluss daran lädt die futuristische „Stadt der Künste und Wissenschaften“ mit interaktivem Museum, Planetarium und dem größten Aquarium Europas, dem Oceanográfic, zu einem Besuch ein. Hier sind verschiedene Meeresökosysteme aus aller Welt eindrucksvoll in Szene gesetzt.